Hinweise zu Dreharbeiten

    Vielen Dank für Ihr Interesse an Dreharbeiten in den „Berliner Unterwelten“. Im Folgenden finden Sie einige organisatorische Angaben und Bedingungen.

    Welche Dreharbeiten können genehmigt werden / nicht genehmigt werden?

    • Über Drehorte für Musikvideos, Werbefilme, künstlerische Filmprojekte, Spielfilme, Doku- oder Daily-Soaps, Reality Shows oder Ähnliches verfügen wir nicht. Aus personellen und räumlichen Kapazitätsgründen ist es uns außerdem nicht möglich, Produktionen im No- oder Low-Budget-Bereich sowie z.B. schulische oder studentische Übungsprojekte zu unterstützen.
      Von entsprechenden Anfragen bitten wir abzusehen.
    • Dreharbeiten in unseren Anlagen genehmigen wir in der Regel nur für dokumentarische Formate über unsere Arbeit bzw. über zeitgeschichtliche oder technische Themen, mit denen sich der Berliner Unterwelten e.V. beschäftigt.
      Unbenommen davon gilt:
      Dreharbeiten für Formate, die gegen die guten Sitten verstoßen oder die gebotene Pietät gegenüber den Opfern von Krieg und Gewalt – beispielsweise in einem von Zwangsarbeitern errichteten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg – verletzen, lehnen wir ab.
    • Da viele unserer Anlagen durch Besucherführungen genutzt werden, müssen Dreharbeiten frühzeitig eingeplant werden.
      Anfragen richten Sie daher bitte mindestens zwei Monate vor dem gewünschten Drehtermin schriftlich über unser Kontaktformular an uns.
      Kurzfristigere Anfragen oder Anfragen auf anderem Wege können nicht berücksichtigt werden und werden daher auch nicht beantwortet.

    Welche Drehorte können wir anbieten / nicht anbieten?

    • Allein am Gesundbrunnen (Berlin-Mitte) verfügen wir über einige Tausend Quadratmeter spannender unterirdischer Flächen, so zum Beispiel den „Gesundbrunnen-Bunker“ von 1941, die Zivilschutzanlage Pankstraße von 1977 aus der Zeit des Kalten Krieges oder die Räume der Ausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“. Weitere Objekte sind der „Mutter-Kind-Bunker“ im ehemaligen Gasometer in der Fichtestraße in Berlin-Kreuzberg sowie das Museum im Alten Wasserwerk in Berlin-Friedrichshagen.
    • Wir verfügen über Experten, Bilder, Pläne und Dokumente zu Themen der jüngeren deutschen Geschichte (Verkehrsgeschichte Berlins, Nationalsozialismus, Bunkerbau, Luftschutz und Bombenkrieg, Zweiter Weltkrieg, Atomkrieg, Kalter Krieg, Mauerbau und Tunnelfluchten bis hin zum modernen Zivilschutz) und sind bereits mit über 100 Produktionen (Der Untergang, Letzte Schlacht, Galileo, Abenteuer Wissen, Geheimnisvolle Orte etc.) erfahrener Partner der Film- und Fernsehwirtschaft.
    • Zu einigen Themen können wir auch Zeitzeugen bieten, jedoch verstehen wir uns nicht als Vermittler von Zeitzeugen für Produktionen, die nicht mit uns im direkten Zusammenhang stehen. Von entsprechenden Anfragen sehen Sie bitte ab.
    • Wir verfügen über keinerlei Zugang zu Anlagen der U- oder S-Bahn, egal ob genutzt oder ungenutzt. Hierzu wenden Sie sich bitte an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bzw. die S-Bahn-Berlin GmbH / Deutsche Bahn AG.
    • Wir verfügen auch nicht über Zugang zu Anlagen der Wasserwirtschaft (Wasserspeicher, Kanalisation, usw.). Hierzu wenden Sie sich bitte an die Berliner Wasserbetriebe.
    • Zum Thema Wasser können wir im Museum im Alten Wasserwerk in Berlin–Friedrichshagen Exponate und Maschinen zeigen, es handelt sich jedoch dabei nicht um Kanalisationsanlagen oder andere unterirdische Räume.

     

     

    Welche Kosten entstehen?

    • Aus versicherungstechnischen Gründen müssen wir Ihnen pro 5 Crewmitgliedern bei Dreharbeiten mindestens eine Aufsicht des Vereins zur Seite stellen. Die entsprechenden Personalkosten sind neben der Motivmiete und Verbrauchskosten von der Produktion zu tragen. Anlagenverantwortliche und Experten stellen wir Ihnen für die technische und historische Beratung gern gesondert zur Verfügung.
    • Die Gesamtkosten für Dreharbeiten in den Berliner Unterwelten setzen sich aus Personal, Fachwissen, Motivmiete, Fremdkosten, Verbrauchskosten und ggf. Aufwandspauschalen für die Vermittlung von Zeitzeugen, Fotos, Plänen oder Dokumenten zusammen.

     

     

    Sonstiges

    • Für unser Vereinsarchiv und als Vorbedingung für jeden Dreh erwarten wir – nach Abschluss der Dreharbeiten, spätestens aber nach der Erstausstrahlung – eine Kopie des Beitrags auf DVD, kostenfrei an unsere Vereinsanschrift. Bitte merken Sie sich dies vor, da es nach der Postproduktion gern „vergessen“ wird.
    • Die oben genannten Vereinbarungen und Bedingungen finden sich sämtlich in einer „Motivvereinbarung“ wieder, die der Produktion nach Abstimmung von Terminen, Drehdauer, Kosten, Crewgröße und Inhalten vor Drehbeginn als Vertrag und Dreherlaubnis zugesandt wird.

    Anfrage

    Für eine Anfrage benutzen Sie bitte unser Kontaktformular.