Chronik – Das Jahr 2009

    23. Dezember 2008

    Höhenretter üben am „Achsenkreuz“
    Ausgerechnet am bis dahin kältesten Tag des Winters 2009/2010 findet wieder eine Rettungsübung in Kooperation mit dem Höhenrettungsdienst (HRD) der Berliner Feuerwehr statt. Diesmal wird in der Übungssituation ein Verunglückter aus einem der Achsenkreuztunnel im Tiergarten gerettet. Die besondere Herausforderung besteht nicht nur in der Tiefe von ca. 14 Metern, aus denen die verunglückte Person an die Oberfläche geholt werden muß, sondern auch in der Tatsache, daß der Zustiegschacht mit gerade mal 60 x 60 cm nicht besonders geräumig ist. Dennoch schaffen es die Höhenretter mittels Dreibein, Korbtrage, Flaschenzug und anderem Equipment, das Unfallopfer sicher ans Tageslicht zu holen.

    9. November 2009

    Zwanzig Jahre Mauerfall – Im Untergrund
    Nach einem Gedenkgottesdienst in der Kapelle der Mauergedenkstätte und einem Treffen im ehemaligen Mauerstreifen an der Bernauer Straße aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls kommen in der Zivilschutzanlage Blochplatz auf Einladung des Berliner Unterwelten e.V. sowie der Fluchthelfer Hasso Herschel und Burkhart Veigel rund 25 ehemalige Fluchthelfer und 150 Flüchtlinge zusammen.
    Grußworten vom Ingrid Stahmer (Senatorin a.D.) und einem musikalisches Rahmenprogramm folgt ein ereignisreicher Abend und vielen interessanten Gesprächen mit den Zeitzeugen.

    6. November 2009

    Enthüllungen von Fluchttunnel-Gedenktafeln
    Als Auftaktveranstaltung zum 9. November 2009 übergeben wir der Öffentlichkeit zwei neue Gedenktafeln zum Thema „Fluchttunnel“. Im Beisein von Innensenator Ehrhart Körting, Bezirksbürgermeister von Mitte Christian Hanke und den Fluchttunnelerbauern Uli Pfeifer, Joachim Rudolph, Joachim Neumann und Hasso Herschel (v.l.n.r.) wird zuerst eine Tafel präsentiert, die an den letzten großen, aber gescheiterten Fluchttunnel aus dem Jahr 1971 erinnert. Dann erfolgt die Übergabe einer Bronzetafel, die vom Berliner Unterwelten e.V. gestiftet worden ist und die an einem Haus in der Schönholzer Straße Nr. 7 dem erfolgreichen „Tunnel 29“ aus dem Jahr 1962 gedenkt.

    26. September 2009

    Eine Untergrund-Lesung der besonderen Art
    Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) und dem Berliner Unterwelten e.V. geht es am Samstag, dem 26. September 2009 richtig gruselig zu: In morbider Atmosphäre und bei spärlicher Beleuchtung in einem „toten“ U-Bahnhof lesen die blinden Mitglieder des ABSV Roswitha Röding und Christine Langer in Brailleschrift, also mit den Fingern, Geschichten von Edgar Allen Poe, dem Wegbereiter der modernen Grusel- und Kriminalliteratur, dessen Geburtstag sich, ebenso wie der von Louis Braille, in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung durch den blinden Gitarristen Markus Virck. Die Veranstaltung wird von über 60 Gästen besucht.

    25. September 2009

    Unterhalb des Alexanderplatzes
    Vereinsmitglieder besichtigen die Tiefbunkeranlage und die stillgelegte Fußgängerunterführung unter der nordöstlichen Ecke des Alexanderplatzes.

    19. September 2009

    Start der öffentlichen Führungen am „Fichtebunker“
    Nach über eineinhalbjähriger Bau-, Renovierungs- und Rekonstruktionsarbeit durch die über 25-köpfige „Arbeitsgruppe Fichtebunker“ können sich die ersten Besucher im Rahmen der neuen öffentlichen Tour F „Gasometer-Bunker Fichtestraße“ ein Bild vom Resultat der über 1600 geleisteten Arbeitsstunden machen.

    13. und 14. September

    Tag des Offenen Denkmals
    Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ führt der Verein am Samstag und Sonntag insgesamt ca. 340 Besucher durch verschiedene, sonst nicht zugängliche Anlagen. Erstmals werden auch Führungen durch die ehemalige Berliner Kindl-Brauerei in Neukölln angeboten. Auch der „Gasometer-Bunker Fichtestraße“ ist erstmals seit längerer Zeit wieder zu besichtigen.

    14. August bis 12. September 2009

    Internationales Klangkunstfestival „tiefKLANG“
    In verschiedenen Räumlichkeiten des Berliner Unterwelten e.V. findet das Internationale Klangkunstfest 09__tiefKLANG unter der Konzeption und künstlerischen Leitung von Thomas Gerwin statt. Im nie in Betrieb gegangenen U-Bahnhof Oranienplatz unter dem Alfred-Döblin-Platz finden verschiedene Konzerte/Performances Neuer Musik und Klangkunst mit unterschiedlichsten experimentellen Formaten statt. Die Klangkunst-Ausstellung in den sogenannten Nordräumen am Gesundbrunnen wird als eine organische musikalisch-akustische Landschaft inszeniert. Wissenschaftliche Reflexion begleitet Konzerte und Ausstellung konstant und führte zu einem Symposium mit den Künstlern und besonderen Gästen. Das Klangkunstfest wird insgesamt von mehr als 600 Gästen besucht.

    29. August 2009

    25. „Lange Nacht der Museen“ 2009
    Der Berliner Unterwelten e.V. nimmt mit der Ausstellung ]Mythos Germania[ an der 25. Langen Nacht der Museen teil. Außer der Hauptausstellung findet ein Film- und Vortragsprogramm statt, welches erstmals teilweise auch fremdsprachig angeboten wird. Die neue Sonderausstellung „Archäologische Grabungen zur Neuen Reichskanzlei – Fahrerbunker und Führerbunker“ feiert anlässlich der Langen Nacht der Museen Premiere und ist ab sofort im Rahmen der Ausstellung zu besichtigen.

    21. bis 25. August 2009

    Das Theater auf Tournee in Monaco
    Das „dokumentartheater berlin“ gastiert auf dem 14. Theatre Mondial Monaco. Mit großem Erfolg wird das Stück „Tänzerin hinter Stacheldraht“ zweimal aufgeführt. Im Anschluss wird die Regie des Theaters von Fürst Albert von Monaco beglückwünscht.
    v.l.n.r.: Katharina Goebel (dokumentartheater), Fürst Albert II. von Monaco, Marina Schubarth (dokumentartheater Regie), Patrice Cellarino (Präsident des 14. Theatre Mondial Monaco)

    12. August 2009

    Enthüllung einer Fluchttunnel-Tafel
    Der Verein enthüllt um 10.30 Uhr im Beisein von Vize-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Eva Högl (MdB), Maria Nooke (Gedenkstätte Berliner Mauer) und Dieter Hötger die Gedenk- und Informationstafel zum gescheiterten Fluchttunnel in der Sebastianstraße zwischen Mitte und Kreuzberg. Am 28. Juni 1962 sind dort Siegfried Noffke ermordet und Dieter Hötger schwer angeschossen worden, als sie in einen Hinterhalt der Stasi gerieten, da der Tunnel verraten wurde. Es ist die dritte Informations- und Gedenktafel des Vereins im öffentlichen Straßenland. Im Anschluss präsentiert die Songwriterin Caro Kunde ihren Fluchttunnelsong „Frei“. Über die Enthüllung der Tafel berichtet sogar das ZDF Heute-Journal in einem über dreiminütigen Beitrag.

    1. August 2009

    Unterhalb des Humboldthains
    Begehung der beiden gesprengten Mutter-und-Kind-Bunker im Volkspark Humboldthain für Vereinsmitglieder.
    Anschließend nehmen am abendlichen alljährlichen Sommergrillen auf dem Flakturm Humboldthain rund einhundert Vereinsmitglieder, Freunde und Verwandte teil.

    1. August 2009

    Fluchttunnel-Modell im Bunker Blochplatz
    Kulissenbauer errichten in der Zivilschutzanlage Blochplatz ein Modell des „Köppen-Tunnels“ aus dem Jahre 1964. Das Modell Im Maßstab 1:1 soll künftig bei der Tour M gezeigt werden. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma „Nord-Film“ für die Überlassung des Fluchttunnelmodells.

    31. Juli 2009

    Ordentliche Mitgliederversammlung 2009
    Die Vereinsmitglieder wählen auf der ordentlichen Mitgliederversammlung als neuen Vorstand Dietmar Arnold (Vorsitzender), Christian Kruse (Stellvertreter) und Dominic Poncé (Stellvertreter). Stefan Gier und Sascha Keil scheiden nach 6-jähriger Vortandstätigkeit aus dem Amt.
    Foto v.l.n.r.:Christian Kruse, Sascha Keil, Dietmar Arnold, Stefan Gier, Dominic Poncé

    2. und 3. Juli 2009

    Neues Winterquartier für Fledermäuse
    Eine kleine Tiefbunkeranlage in der Nähe des Westhafens wird durch Vereinsmitglieder zum Fledermaus-Winterquartier hergerichtet. Hierzu werden zwei verschüttete Notausstiegsschächte beräumt, im Inneren des Bunkers zahlreiche Spezialsteine –so genannte Fledermaus-Wandschalen und Gewölbesteine– aufgehängt und zwei Einfluglöcher geschaffen. Der Ausbau fand in Absprache mit dem Amt für Umwelt und Natur und der Arbeitsgemeinschaft Freilandbiologie sowie mit Unterstützung des Straßen- und Grünflächenamts des Bezirks Mitte statt.

    22. Juni 2009

    Umzug des Vereinsarchivs
    Das Vereinsarchiv zieht aus den beengten Räumlichkeiten im vierten Untergeschoß des U-Bahnhofs Gesundbrunnen in neue, großzügige, oberirdische Räumlichkeiten in der Heidebrinker Straße. Hier können die Archivalien von Vereinsmitgliedern künftig nicht nur ausgeliehen sondern auch direkt vor Ort gelesen und eingesehen werden.

    13. Juni 2009

    Lange Nacht der Wissenschaften
    Auf großes Besucherinteresse stoßen wieder die Führungen durch den AEG-Versuchstunnel anlässlich der „Langen Nacht der Wissenschaften“. In sechs Führungen erklären die Referenten des Berliner Unterwelten e.V. die Geschichte des ersten U-Bahn-Tunnels Deutschlands. An einem Infostand können Sich die Besucher der Langen Nacht über die Angebote des Vereins informieren.

    10. Juni 2009

    Denkmalschutz für den OP-Bunker Teichstraße
    Das Landesdenkmalamt teilt mit, daß der Operationsbunker Teichstraße am 27. April 2009 in die Denkmalliste eingetragen wurde. Die in ihrer Art einzigartige Anlage ist damit dauerhaft geschützt.

    25. Mai 2009

    Zweite Notfallübung des Höhenrettungsdienstes
    Zweiter Teil der Rettungsübung der Berliner Feuerwehr: Erneut dürfen Angehörige des Höhenrettungsdienstes aus Berlin-Marzahn im gesprengten Flakbunker Humboldthain den Ernstfall proben und eine Person aus dem Erdgeschoß in den Tiefen des Trümmerberges befreien. Über einen ehemaligen Lastenaufzugschacht, der über 25 Meter Höhenunterschied vom Erdgeschoß bis zum ehemals 4. OG führt, wird in drei Durchgängen geübt, beim dritten Durchgang sogar mit dem Szenario eines Strom- und damit Beleuchtungsausfalls. Der Leiter der Übung, Thomas Körber, äußert sich zufrieden über den Ausbildungserfolg seines Teams und begrüßt die Übungsmöglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unterwelten e.V..Weitere Übungen sollen folgen.

    24. Mai 2009

    Drachenboot-Ausflug nach Grünau
    Blauer Himmel, 25 °C, leichter Wind – beste Voraussetzungen, um aufs Wasser zu gehen. Ein Dutzend „Unterweltler“ macht sich an diesem Tag auf in Richtung Karolinenhof, südöstlich von Grünau an der Dahme bzw. dem Langen See gelegen, um zusammen mit den „Karoliner Dragons“ vom Seesportclub Berlin-Grünau e.V. eine Ausfahrt mit dem Drachenboot zu unternehmen. Über den Langen See geht es in die Große Krampe bis nach Müggelheim und zurück; bei zum Teil heftigen Wellen durch zu schnell vorbeifahrende Motorboote. Doch die Anstrengungen der etwa elf Kilometer langen Strecke sind beim anschließenden gemütlichen Beisammensein und Grillen schnell vergessen.

    21. bis 24. Mai 2009

    Das Theater in Sarajewo
    Das „dokumentartheater berlin“ gastiert mit dem Bühnenstück „Tänzerin hinter Stacheldraht“ in Sarajewo. Die Schauspieler besuchen dabei auch die Gazi-Husrev-Beg-Moschee.

    13. Mai 2009

    Erste Notfallübung des Höhenrettungsdienstes
    Der Höhenrettungsdienst der Berliner Feuerwehr führt in der Flakturmruine Humboldthain eine Rettungsübung durch, um im Ernstfall mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu sein. Vom 4. Obergeschoß aus wird die Rettung einer nicht gehfähigen Person aus dem gut 25 Meter tiefer gelegenen Erdgeschoß durch einen ehemaligen Aufzugschacht im nordöstlichen Eckturm der Bunkerruine simuliert.

    9. Mai 2009

    Sonderausstellung im Ausstellungspavillon
    In Zusammenarbeit mit Habimah Berlin e.V. und dem Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ wird im Ausstellungspavillon des Vereins an der Gertrud-Kollmar-Straße die Sonderausstellung „Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn“ des Historikers Wolfgang Dreßen eröffnet, welche bis zum 30. Juni gezeigt wird und die „Arisierung“ jüdischen Vermögens durch die Finanzverwaltungen zum Thema hat. Im Anschluss erfolgt vis á vis im „Ort der Information“ die Aufführung des Films „Menschliches Versagen“ von Regisseur Michael Verhoeven.
    Foto: v.l.n.r.: Dietmar Arnold, Lea Rosh, Prof. Wolfgang Dreßen, Michael Verhoeven

    4. Mai 2009

    Neue Arbeitsgruppe „Gasometer-Bunker Fichtestraße“
    Die am 28. März 2009 gegründete Arbeitsgruppe „Gasometer-Bunker“ Fichtestraße wird durch den Bereichssprecherrat bestätigt und dem Bereich Bauen & Technik zugeordnet.
    Ziele der Arbeitsgruppe sind die ausschnittsweise Wiederher-stellung, Dokumentation und Darstellung der Geschichte des Gasometers und Bunkereinbaus in der Fichtestraße 6 in Berlin-Kreuzberg sowie Recherche, Aufbereitung von Informationen und Unterstützung von Führungen des Vereins.

    21. April 2009

    Neue Leuchte für den OP-Bunker Teichstraße
    Nach langem Suchen kann der Verein nun auch eine historische OP-Leuchte sein Eigen nennen. Im Operationsbunker Teichstraße ist sie neben den im vergangenen Jahr aufgestellten historischen Operationstischen ein weiterer Meilenstein zur Rekonstruktion der historischen Einrichtung.

    5. April 2009

    Premiere von „Vera.“
    Im Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg präsentiert das dokumentartheater berlin die Premiere des neuen Stückes VERA. vor ausverkauftem Haus. Auch die beiden Aufführungen am 6. und 7. April finden vor jeweils ca. 100 Besuchern im ausverkauften Ballhaus Naunynstraße statt. Mit dem 30-köpfigen Ensemble des Dokumentartheaters steht die heute über 80-jährige Schriftstellerin Vera Friedländer, deren Lebens- und Leidensgeschichte Grundlage des Stückes ist, auf der Bühne.

    3. April 2009

    Eine ganz besondere Ehrung
    Dietmar Arnold erhält im Teehaus im Englischen Garten durch Bezirksbürgermeister Christian Hanke und den Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Mitte, Ulrich Davids, die Verdienstmedaille des Bezirks Mitte von Berlin verliehen.
    Der Bezirk zeichnet damit einmal jährlich Bürgerinnen und Bürger aus, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und ihren persönlichen Leistungen in herausragender Weise um den Bezirk verdient gemacht haben.

    9. März 2009

    Neue Arbeitsgruppe „Café Brademann“
    Die Arbeitsgruppe Humboldthain löst sich nach über siebenjährigem Bestehen mit dem Fazit, das ursprüngliche AG-Ziel, die Begehbarmachung der Flakturmruine Humboldthain, erreicht zu haben, auf. Zukünftige Instandhaltungsmaßnahmen werden durch die AG Bauen / Technik / Ausstellung fortgeführt.
    Eine neu gegründete Arbeitsgruppe „Café Brademann“ wird durch den Bereichssprecherrat bestätigt und dem Bereich Bauen & Technik zugeordnet. Ziel der AG ist es, das Unterwerk Gesundbrunnen für Vereinszwecke nutzbar zu machen.

    25. Februar 2009

    Fledermauszählung im Flakturm Humboldthain
    Die alljährliche Zählung der Fledermäuse im Winterquartier Flakbunker Humboldthain durch Dipl. Biol. Carsten Kallsch bringt wieder ein erfreuliches Ergebnis: 30 „Große Mausohren“ und zwei Wasserfledermäuse werden entdeckt. Tatsächlich muß man von einer wesentlich größeren Population ausgehen, da in der Regel die meisten Tiere, besonders die kleineren Arten, gut versteckt überwintern. In den unzähligen Spalten und Ritzen des gesprengten Bunkers sind z.B. Wasserfledermäuse, deren Körper nicht größer als eine Daumenkuppe ist, so gut wie unsichtbar.

    14. Januar 2009

    Öffentliche Vortragsreihe
    Im Rahmen der die Ausstellung ]Mythos Germania[ ergänzenden Vortragsreihe findet im Ausstellungspavillon an der Gertrud-Kolmar-Straße ein Vortrag zum Thema „Der Potsdamer Platz von unten“ statt. Vortragender ist Dietmar Arnold, Mitinitiator der interaktiven CD-Rom „Berlin im Untergrund – Der Potsdamer Platz von unten“.

    1. Januar 2009

    Jahresbilanz für das Jahr 2008
    In 2008 haben wir bei all unseren Führungen insgesamt 151.082 Besucher begrüßt. Die Ausstellung ]Mythos Germania[ wird von 40.576 Gäste gesehen. Allen, die daran mitgewirkt haben, und natürlich unseren Besuchern selbst, gilt unser herzliches Dankeschön.

    1. Januar 2007

    Bilanz des Jahres 2006
    Im vergangenen Jahr haben wir über 82.000 Besucher, verteilt auf rund 3.300 geführte Gruppen, bei unseren Touren begrüßt. Bei unseren Internetseiten sind 537.000 Zugriffe verzeichnet worden. Allen, die an diesem beachtlichen Ergebnis mitgewirkt haben, sei herzlich gedankt! Der Verein zählt zum Jahreswechsel über 230 Mitglieder.

    25. Januar 2006

    „Hamburger Unterwelten e.V.“ gegründet
    In Hamburg wird der Hamburger Unterwelten e.V. gegründet, der unserem Verein partnerschaftlich verbunden ist. Der neue Verein wird am 15.02.2006 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hamburg eingetragen und bietet Führungen durch die unterirdischen Anlagen der Hansestadt an. Weitere Informationen finden sich unter: www.hamburgerunterwelten.de. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.



    14. Januar 2006

    Ein seltener Besuch im Hochbunker Pallasstraße
    Die AG Sonderführungen organisiert eine Besichtigung des Hochbunkers Pallasstrasse. Der Bunker, im Rohbau von russischen Zwangsarbeitern zwischen 1944 und 1945 fertig gestellt, sollte ursprünglich für die bombensichere Unterbringung des Fernmeldeamtes in der Schöneberger Winterfeldtstraße genutzt werden. Zu Zeiten des Kalten Krieges wurde der Bunker in eine Zivilschutzanlage für 4.809 Personen umgebaut. Insgesamt 135 Besucher nehmen die – in dieser Form recht seltene – Gelegenheit wahr, die Anlage zu besichtigen. Herr Förster informiert dabei über die Geschichte und das Schicksal der bei der Errichtung eingesetzten, mehrheitlich sowjetischen Zwangsarbeiter, deren Unterkunft während der Bauarbeiten in der Sophie-Scholl-Schule lag. Die Einnahmen in Höhe von insgesamt 505 € werden zugunsten der Zwangsarbeiter-Stiftung der Sophie-Scholl-Oberschule gespendet.




    10. Januar 2006

    „Berliner Unterwelten“ jetzt auch auf spanisch
    Unsere spanischsprachigen Internetseiten sind online. Neben unseren regulären Führungen auf Deutsch, Englisch und Spanisch sowie Vereinsfaltblättern in diesen und weiteren Sprachen bieten wir allen Untergrund-Interessierten aus dem In- und Ausland nun ein qualitativ noch wesentlich verbessertes Angebot. Besonderer Dank für die Übersetzungsarbeit gilt unserem Vereinsmitglied Silvia Brito Morales!



    1. Januar 2006

    Bilanz des Jahres 2005
    Im vergangenen Jahr haben wir einschließlich unserer Sonderveranstaltungen über 60.000 Besucher vor Ort und über 327.000 Gäste auf unseren Internetseiten begrüßen können. Der Verein zählt zum Jahreswechsel mehr als 190 Mitglieder.