Chronik – Das Jahr 2001

    12. Dezember 2001

    Der Verein veranstaltet im Vereinsbunker Gesundbrunnen eine Lesung, bei der Waltraud Süßmilch ihr Buch „Keine Zeit für Puppen – Zeitgeschichte einmal anders“ und Gerald Ramm sein Buch „Gott mit uns – Kriegserlebnisse aus Brandenburg“ vorstellen.

    12. Dezember 2001

    Der Gutscheinverkauf für unsere regelmäßigen Führungen hat begonnen. Näheres zum Gutschein auf der Seite Führungen.

    3. Dezember 2001

    Vereinsbesichtigung der Lehr-Ausstellung der Polizeitechnischen Untersuchungsanstalt (PTU) in Schulzendorf.

    6. November 2001

    Öffnung und Erforschung der ehemaligen Bunkeranlage der Wasserschutzpolizei unter dem Eckernförder Platz in Berlin-Wedding.

    12. Oktober 2001

    Öffnung und Erforschung des „Eisack-Tunnels“, eines 1926 aufgegebenen U-Bahntunnelabschnittes der Linie U 4 in Berlin Schöneberg.

    4. Oktober 2001

    Erste Bauwoche zur geplanten Öffnung des Flakturmes Humboldthain, unter anderem mit dem Einbau einer Einstiegsklappe in der Nordwand, nachdem der Verein mit dem Bezirksamt Mitte einen Sondernutzungsvertrag für die Bunkerruine hat abschließen können. Ab sofort beginnen die Vorbereitungen für die Durchführung von Untergrundtouren im Flakturm.

    22. September 2001

    Die interaktive CD-ROM Berlin im Untergrund – Eine interaktive Zeitreise unter den Potsdamer Platz ist erschienen, herausgegeben von der Firma ekuinteractive (Eku Wand) in Kooperation mit dem Vereins-Vorsitzenden Dietmar Arnold.

    8. und 9. September 2001

    Tag des offenen Denkmales im Gasometer-Bunker Fichtestraße. Aufgrund der großen Nachfrage macht der Verein zum zweiten Mal den Fichtebunker für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Rund 1.200 Interessierte nutzen diese Gelegenheit zu einem Besuch.

    25. August 2001

    Die Zweite „Lange Nacht im Bunker“ mit rund 600 Besuchern.

    27. Juli 2001

    Erste offizielle Vorstellung der CD-ROM Berlin im Untergrund – Eine interaktive Zeitreise unter den Potsdamer Platz im Vereinsbunker am Gesundbrunnen.

    20. Juli 2001

    Freilegung und Erforschung des Kabelkanales zwischen dem ehemaligen Gefechts- und dem Leitturm des einstigen Flakturmpaares im Volkspark Humboldthain.

    20. Juli 2001

    Vereinsbesichtigung der Zitadelle Spandau.

    15. Juli 2001

    Vereinssonderführung durch die Gewölbe der ehemaligen Tivoli- und Schultheiß-Brauerei in Berlin-Kreuzberg.

    25. Mai 2001

    Die ZDF-Reportage „Berliner Unterwelten – Von Nazi-Bunkern und Räuberhöhlen“ liefert ein Portrait über den Verein und einige seiner Mitglieder: „Die Geschichte Berlins manifestiert sich in seinem Untergrund. Unterirdische Bauwerke – seien es Bunkeranlagen, verborgene Fabriken, Geisterbahnhöfe oder oder alte U-Bahnstollen – erzählen von Berlins Entwicklung zur Industriemetropole, vom Größenwahn der Nazis, vom Krieg und von der Teilung der Stadt. Die Reportage gibt Einblick in bislang unbekannte Unterwelten“, heißt es in der Programmvorschau.

    10. Mai 2001

    Vereinssonderführung durch den Versorgungstunnel der „SAKA – Sammelkanal- und Service GmbH“ in Berlin-Friedrichshain.

    27. April 2001

    Die englischen Seiten sind online. Damit machen wir die Informationen über den Berliner Untergrund auch nicht deutschsprachigen Interessenten zugänglich

    22. April 2001

    Zweiter Vereinsbesuch im „Seewerk“ Falkenhagen, einer riesigen viergeschossigen Bunkeranlage östlich von Berlin, die für die Sarinproduktion geplant war, jedoch nie in Betrieb ging, später von den sowjetischen Streitkräften in Deutschland jedoch als wichtiger Kommandopunkt genutzt wurde.

    21. April 2001

    Eröffnung der Ausstellung „Der Tod“ der Künstlergruppe M°A°I°S. Über 90 Künstler präsentieren im Bunker Blochplatz unter Schirmherrschaft des Kulturstadtrates Wedding ihre Werke zum Ausstellungsthema. Rund 1.700 Kunstinteressierte nutzen während der vierwöchigen Ausstellung die Gelegenheit zu einem Besuch in der Unterwelt.

    18. April 2001

    Das Gästebuch ist eröffnet!

    30. März 2001

    Vereinssonderführung durch den BASA-Bunker am Halleschen Ufer. Zwei der drei Geschosse liegen unterirdisch. In der Anlage wurde während des Zweiten Weltkrieges das „Bahnanlagensprechamt“ verbunkert. Später wurden hier Senatsreserven gelagert. Heute steht die Anlage leer.

    15. März 2001

    Beginn der grundlegenden Umarbeitung unserer Internetseiten.

    12. März 2001

    Präsentation des Buches von Dietmar Arnold „Der Potsdamer Platz von unten – Eine Zeitreise durch dunkle Welten“ in den Räumlichkeiten des Vereines in Zusammenarbeit mit dem Ch. Links Verlag.

    11., 18. und 25. März 2001

    „Bach auf den Dächern, in den Kellern“ – Cello-Konzert mit Maria M. Wiesmaier. Aufführung der sechs Suiten für Violincello von Johann Sebastian Bach im Bunker Gesundbrunnen, auf dem Hochhaus an der Weberwiese, im blinden Tunnelstutzen der U 5 im U-Bahnhof Alexanderplatz, in einer der oberen Etagen des Hauses des Lehrers am Alexanderplatz, im Geisterbahnhof der U 3 unter dem Potsdamer Platz und auf dem Dach des Deutschen Architekturzentrums in der Köpenicker Straße.

    10. März 2001

    „Aschermittwochstour“ – Vereinssonderführung durch den ehemaligen sowjetischen Großbunker (Atomsprengkopflager) in Stolzenhain im Landkreis Elbe-Elster.

    3. März 2001

    Vereinsbesichtigung des Straßenbahndepots Blankenfelder Straße mit 40 Oldtimer-Straßenbahnwaggons.

    26. Januar 2001

    Vereinsbesichtigung des „Geisterbahnhofes“ Dresdner Straße und der sich anschließenden Bunkeranlage.

    Januar 2001

    Beginn der Durchbrucharbeiten zum vierten und untersten Geschoß des Gesundbrunnen-Bunkers. Hier konnten vier weitere Räume mit 150 Quadratmetern für den Verein von der BVG angemietet werden. Sie sollen das Vereinsarchiv und das Museumsdepot aufnehmen. Als ein ganz besonderes Austellungsstück erwirbt der Verein eine originale Berliner Trümmerlore. Vom Museum für Vor- und Frühgeschichte bzw. dem Berliner Landesdenkmalsamt erhält der Verein zudem die Grabungsfunde „Lutter & Wegner“ als Dauerleihgabe für seine Ausstellung.

    1. Januar 2001

    Neujahrs- oder „Katertour“ – Vereinssonderführung durch das Fort Hahneberg, eine 1882–86 erbaute Festungsanlage im Berliner Bezirk Spandau, die vom „Fort Hahneberg e.V.“ betreut wird.