Atombunker Pankstraße (ab Mai 2026)

    Zivil- und Katastrophenschutz gestern und heute

    Neu ab Mai 2026

    Seit Russlands Angriff auf die Ukraine werden Zivilschutz und Bunker wieder verstärkt öffentlich diskutiert. In einem »Atombunker« des Kalten Krieges geben wir Einblick in die Entwicklung des Zivilschutzes vom Kalten Krieg bis heute.

    Am historischen Ort gehen wir aktuellen Fragen nach: Ist der »Atombunker Pankstraße« heute noch einsatzbereit? Gibt es ausreichend Schutzplätze für alle? Und – wie ist es generell um den Zivilschutz bestellt?

    Gemeinsam erkunden wir die Mehrzweckanlage im U-Bahnhof Pankstraße, die in den 1970er Jahren errichtet und 2010 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Mehr als 3.000 Menschen sollten hier für zwei Wochen Schutz erhalten. Das Gebäude wurde mit einem Wasserwerk, riesigen Stahlbetontoren, einem komplexen Lüftungssystem und einer eigenen Notstromversorgung ausgestattet. Die Schlafräume mit eng aneinandergestellten Vierstockbetten vermitteln noch heute eine beklemmende Atmosphäre.

    Im Kalten Krieg war der Zivilschutz auf die Abwehr eines atomaren Ernstfalls ausgerichtet. Heute werden neue Konzepte entwickelt, die auch Bedrohungen wie Klimawandel, Pandemien, Terrorismus oder Cyber-Attacken im Blick haben. Im »Atombunker Pankstraße« schauen wir in die Vergangenheit, auf die Gegenwart und in die Zukunft des Zivil- und Katastrophenschutzes.


    Literaturtipps zu dieser Führung

    • »Dunkle Welten – Bunker, Tunnel und Gewölbe unter Berlin«, Buch
    • »Tour 3 – U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg«, Broschüre

    Diese Publikationen sind in unserer Edition und im Info- und Buchshop erhältlich.

    Eindrücke

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