Edition Berliner Unterwelten

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    Viel Spaß beim Stöbern!
     

    Metropole Berlin

    Traum und Realität 1920 | 2020

    Andreas Ludwig, Gernot Schaulinski
    Berliner Landeszentrale für politische Bildung
    Berlin 2020
    143 Seiten, reich bebildert
    Kostenlos zur Mitnahme im Ticket- und Buchshop sowie am Ausstellungseingang von »Hitlers Pläne für Berlin: Mythos Germania«

    Zum 1. Oktober 1920 entstand Berlin in seinen heuten Grenzen durch den Zusammenschluss mit sieben weiteren Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken. Zu diesem 100-jährigen Jubiläum veröffentlicht die Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum diese kompakte Publikation.


    NEU: Die Geschichte der Berliner Brauereien

    von 1800 bis 1925 (Buch)

    Henry Gidom
    Hinstorff Verlag
    ISBN 978-3-35602-371-8
    1. Auflage, Juni 2021
    176 Seiten, 87 Abbildungen
    28,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Wir bitten darum, diese Publikation direkt über den Hinstorff-Verlag zu bestellen.

    Basierend auf »Berlin und seine Brauereien. Gesamtverzeichnis der Braustandorte von 1800 bis 1925« stellt der Autor nun erstmals detailliert die verschiedenen Phasen vor, die die Brauereien durchliefen. Waren es noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Vielzahl handwerklich arbeitender Kleinbetriebe, entstanden schließlich Giganten des Biergeschäfts. 1920, nach dem Zusammenschluss beider Unternehmen, war die Schultheiss-Patzenhofer Brauerei AG die größte Brauerei weltweit.


    Berlin und seine Brauereien

    Gesamtverzeichnis der Braustandorte von 1800 bis 1925 (Buch)

    Henry Gidom
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-897-4
    3. Auflage, April 2016
    272 Seiten, 402 S/W-Abbildungen
    15,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Schultheiss, Patzenhofer, Engelhardt oder Kindl sind die bekanntesten Firmennamen großer Berliner Brauereien. Sie und viele andere Bierhersteller machten Berlin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur größten »Bierstadt« Europas und zur Nummer Zwei weltweit. Unzählige Weißbierkneipen bestimmten das Stadtbild der rasant wachsenden Metropole. »Bayrischbiere« wie das Pilsener eroberten schließlich den Markt.
    Nach mehrjähriger Recherche ist nun die Geschichte von über 360 kleinen und großen Brauereistandorten für den Zeitraum 1800 bis 1925 in einem Buch zusammengefasst.


    Bunker, Sirenen und gepackte Koffer

    Berlin unter Stahlbeton (Buch)

    Dietmar Arnold, Reiner Janick
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-953-7
    2. Auflage, April 2017
    224 Seiten, 371 Farb- und S/W-Abbildungen
    15,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Im September 1940 wurde auf Befehl Adolf Hitlers mit dem bis dahin größten staatlichen Bauprogramm in der Geschichte Berlins begonnen. In kaum vier Jahren entstanden, auch unter dem Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, über 1.000 Bunkeranlagen und Sonderbauten, darunter der sogenannte Führerbunker. Die Luftschutzanlagen für die Zivilbevölkerung waren zu keiner Zeit ausreichend. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in den Betonkolossen Ausgebombte und Flüchtlinge Unterschlupf, bis die Alliierten 1946 begannen, sie als militärische Bauwerke zu zerstören. Einige der intakt gebliebenen Bunker wurden im Kalten Krieg auf beiden Seiten der Mauer reaktiviert. Die Autoren erzählen auf der Grundlage von Archivmaterial, Gesprächen mit Zeitzeugen und eigenen Erkundungen die Geschichte dieser Schutzbauten.


    Der Tod des Grenzsoldaten

    Egon Schultz, der Tunnel und die Propagandalüge (Buch)

    Michael Baade
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-856-1
    2. Auflage, Oktober 2015
    288 Seiten, 307 S/W-Abbildungen
    10,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    In der DDR war Egon Schultz eine Legende, ein Märtyrer – angeblich »von Westberliner Agenten meuchlings ermordet«. Erst nach dem Mauerfall stellte sich heraus, dass sein Tod versehentlich durch Kugeln aus der Waffe eines Kameraden verursacht worden war. Von der DDR-Staatssicherheit vertuscht, wurde aus dem Vorfall ein wohlgehütetes Staatsgeheimnis, aus dem toten Grenzer ein Nationalheld. Michael Baade, Jugendfreund und Kollege von Egon Schultz, berichtet aus persönlichem Erleben, privater Korrespondenz und zahlreichen weiteren Dokumenten vom kurzen Leben und tragischen Ende eines Maueropfers in Uniform.


    Der Tunnel am Checkpoint Charlie

    Eine spektakuläre Flucht 1972 (Buch)

    Bodo Müller, Siegrun Scheiter
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-96289-021-6
    1. Auflage, Juli 2018
    232 Seiten, 152 Farb- und S/W-Abbildungen
    10,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Dieses Buch erzählt die authentische Liebesgeschichte zwischen einem 19-jährigen Jugendlichen aus Ost-Berlin und einem gleichaltrigen Mädchen aus dem Westteil der Stadt. Um zu ihr zu gelangen, versucht er Weihnachten 1971 von einem Keller neben dem Grenzübergang Checkpoint Charlie aus einen Tunnel nach West-Berlin zu graben. Sein Freund und sein älterer Bruder helfen ihm dabei. Der Checkpoint Charlie ist zu jener Zeit das Epizentrum des Kalten Krieges in Berlin. Von DDR-Grenztruppen und Staatssicherheit streng bewacht, von Sowjets und Amerikanern kontrolliert, kommt dort üblicherweise niemand ungesehen durch.
    Doch die drei Jugendlichen wagen das Unmögliche. Unter extremen körperlichen Strapazen und ständiger Angst treiben sie mit primitiven Werkzeugen einen etwa 20 Meter langen Stollen unter dem Todesstreifen hindurch. Physisch erschöpft, durchbrechen sie am 9. Januar 1972 einen halben Meter hinter der Grenzmauer den Fußweg auf der Zimmerstraße.
    Die mutigen Flüchtlinge von einst erzählten den Autoren erstmals im Detail die Hintergründe und genauen Umstände ihrer spektakulären Tunnelflucht. Ehemals geheime Untersuchungsberichte der Staatssicherheit sowie einzigartige historische Fotos machen das Buch zu einem wichtigen zeitgeschichtlichen Dokument.


    Die Flaktürme

    Berlin - Hamburg - Wien (Buch)

    Michael Foedrowitz
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-954-4
    2. Auflage, März 2017
    248 Seiten, 437 Farb- und S/W-Abbildungen
    30,00 Euro

    Von 1940 bis 1944 entstanden auf Befehl Hitlers drei Flakturm-Paare in Berlin, zwei in Hamburg und drei in Wien. Auf den Baustellen kamen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zum Einsatz. Soldaten der Luftwaffe, ab 1943 unterstützt von jugendlichen Flakhelfern, bemannten die Flugabwehrkanonen. Von meterdicken Stahlbetonwänden geschützt, waren die Bunker auch Zufluchtsorte für die Zivilbevölkerung, Lagerstätten für Kunstschätze und geheime Labore der Rüstungsproduktion. Heute findet man in Berlin nur noch Überreste von den in der Nachkriegszeit gesprengten und mit Trümmerschutt übererdeten Flaktürmen. Die Ruine des Geschützturms im Volkspark Humboldthain (Berlin-Gesundbrunnen) kann jedoch seit 2004 im Rahmen einer unterirdischen Führung besucht werden. In Hamburg existieren noch beide Gefechtstürme, in Wien sogar alle drei Flakturmpaare.
    Nach jahrelanger Forschung stellt Michael Foedrowitz das bisher umfassendste Werk zum Thema vor. Über 400 Fotografien und Grafiken machen die Geschichte der Bauwerke anschaulich.


    Dunkle Welten

    Bunker, Tunnel und Gewölbe unter Berlin (Buch)

    Dietmar und Ingmar Arnold, Frieder Salm
    Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-731-1
    10. Auflage, November 2013
    240 Seiten, 269 Farb- und S/W-Abbildungen
    30,00 Euro

    Die geheimnisvollen dunklen Welten unter Berlin waren lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, und selbst den Verantwortlichen der Stadt geben sie mitunter noch heute Rätsel auf. Viele Dokumente gingen durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren, sodass in Vergessenheit geratene unterirdische Anlagen überraschend wieder auftauchten. Die Autoren des Buches haben es sich mit ihrem Verein »Berliner Unterwelten« zur Aufgabe gemacht, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Sie durchforschten in- und ausländische Archive, befragten Zeitzeugen und erkundeten vor Ort Bahnhöfe ohne Gleisanschluss, Verbindungsgänge ohne Ausstieg und Betonkolosse ohne jede Funktion. Sie erzählen die Geschichte der vielfältigen Nutzung des Berliner Untergrundes und berichten dabei von Gruften und Brauereikellern genauso wie von Kanalisationsschächten, Rohrpostleitungen, Bunkern und »Blinden Tunneln«.


    Flakturm-Archäologie

    Ein Fundbuch zu den Wiener Festungsbauwerken (Buch)

    Marcello La Speranza
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-925-4
    3. Auflage, August 2016
    432 Seiten, 423 S/W-Abbildungen
    24,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Der Historiker Marcello La Speranza, ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Kriegsarchäologie des 20. Jahrhunderts, zeigt in diesem Buch die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte der drei Wiener Flakturm-Paare auf. Seine Grabungen im Flakturm Arenbergpark förderten sensationelle Funde aus dem »Alltag im Zweiten Weltkrieg« zutage. Originale Baupläne aus dem Büro des Architekten Friedrich Tamms, geheime Aufzeichnungen der Turmflak-Abteilungen, Lazarettbücher, Uniformteile, Kinderspielzeug und vieles Weitere warteten seit Jahrzehnten im »Schutt der Geschichte« auf eine Wiederentdeckung. Ebenso tauchten verschollene Feldpostbriefe auf, die analysiert wurden und später den Angehörigen der Briefeschreiber übergeben werden konnten. La Speranza gelingt es, diese Objekte und Dokumente ihrem historischen Kontext zuzuordnen. In Zeitzeugeninterviews kommen ein ehemaliger italienischer Zwangsarbeiter, eine ehemalige Rot-Kreuz-Schwester und ehemalige Luftwaffenhelfer zu Wort. La Speranza dokumentiert auch die Geschichte der übrigen Wiener Flaktürme. Mit vielen Plänen und Fotos ausgestattet, zeigt dieses Buch die Wandlung des ehemaligen Flakturmes im Esterházypark zum »Haus des Meeres – Aqua Terra Zoo«, in dem der Autor auch eine sehenswerte Ausstellung »Erinnern im Innern« aufgebaut hat.


    Kein Licht am Ende des Tunnels

    Berlin 1962 – Die tragische Flucht einer Familie (Buch)

    Dietmar Arnold, Rudolf Müller
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-96289-020-9
    1. Auflage, September 2018
    320 Seiten, 132 S/W-Abbildungen
    10,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Sie wollten nur eine Familie sein, wie Millionen andere Menschen auch. Doch zwischen dem Wunsch und der Wirklichkeit stand die Berliner Mauer. Sie zu überwinden war unmöglich. Rudolf Müller jedoch resignierte nicht und grub von West-Berlin aus einen Tunnel unter der Mauer, neben dem entstehenden Springer-Hochhaus, unter der Zimmerstraße hindurch - ein vermeintlich sicherer Weg. Doch dann stand da auf der anderen Seite plötzlich ein Grenzer, nicht erwartet, aber doch real. Er hatte die Waffe angehoben und wollte die Familie kontrollieren, als diese gerade auf den Tunnel zulief. Müller wusste keinen Ausweg und schoss, bevor es womöglich der andere getan hätte. Ein junger Mensch, der Grenzsoldat Reinhold Huhn, war tot.
    Aus bisher unveröffentlichten Dokumenten der Grenztruppen, der Polizei als auch der DDR-Staatssicherheit wird deutlich, wie seinerzeit bei den Ermittlungen getrickst und geschlampt, wie Wahrheiten verdreht wurden. Reinhold Huhn wird nach seinem Tod in der DDR zum Helden stilisiert, Schulen und Straßen werden nach ihm benannt.
    Rudolf Müller und seine Familie bleiben ihr Leben lang von diesen Ereignissen im Juni 1962 gezeichnet. Nach dem Fall der Mauer holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Das Landgericht Berlin verurteilt ihn 1999 wegen Totschlags zu einem Jahr auf Bewährung. Der Bundesgerichtshof korrigiert das Urteil auf Mord, belässt es aber bei der Strafhöhe. Ein einmaliger Fall in der deutschen Rechtsprechung, der viele Fragen offen lässt.


    Luft-Züge

    Die Geschichte der Rohrpost (Buch)

    Ingmar Arnold
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-924-7
    2. Auflage, Oktober 2016
    280 Seiten, 186 Farb- und S/W-Abbildungen
    Angebot: 15,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Haben Sie schon einmal von der »Kleinen U-Bahn« Berlins gehört, von surrenden Blitzfahrten, nur einen Meter unter dem Bürgersteig? Lassen Sie sich zu einer interessanten und überaus spannenden Reise in die Geschichte der Stadtrohrpost einladen! Buchstäblich unter den Füßen der Berliner flitzten einst die Rohrpostbüchsen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 Metern in der Sekunde dahin. Mehr als 100 Jahre lang, etwa von 1865 bis 1970, zählte die Rohrpost zu den wichtigsten städtischen Kommunikationsmitteln, und sie wurde auch als ein Synonym für den weltstädtischen Rang Berlins durchaus wahrgenommen. Dieses Buch berichtet über die (weltweite) Entwicklung, die wechselvolle Historie und den (vorläufigen) Niedergang eines fast in Vergessenheit geratenen kleinen Wunderwerks der Technik- und Verkehrsgeschichte.


    Mythos Germania

    Vision und Verbrechen (Das Buch zur gleichnamigen Ausstellung)

    Dagmar Thorau (Hg.), Gernot Schaulinski (Hg.)
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-895-0
    3. Auflage, August 2018
    224 Seiten, 98 Farb- und S/W-Abbildungen
    15,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Albert Speers Planungen für Berlin im Nationalsozialismus waren keine Utopie, sondern ein konkretes Bauvorhaben. Straßenachsen und Monumentalgebäude von enormen Dimensionen sollten der Machtdemonstration des NS-Systems dienen. Hitlers städtebauliche Visionen waren Ausganspunkt eines Neubauprogramms, das keine Rücksicht auf Bestand, Tradition und menschliche Werte nahm. Umfangreiche Abrisse begannen das bestehende Berlin zu zerstören. Vertreibung, Deportation und Sklavenarbeit waren die verbrecherischen Konsequenzen. Beiträge von Fachautoren, Interviews mit führenden Wissenschaftlern und informative Kurzrubriken ermöglichen eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Hitlers zentralem Städtebauprojekt.


    Orte der Geschichte: Bunker in Berlin

    Zeugnisse des Zweiten Weltkrieges (Taschenbuch)

    Holger Happel
    Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-830-1
    1. Auflage, April 2015
    64 Seiten, 37 Farb- und S/W-Abbildungen
    5,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Vor und vor allem während des Zweiten Weltkrieges sind in Berlin Hunderte Bunker und Luftschutzanlagen unterschiedlichster Bauart entstanden. In den Nachkriegsjahren wurde ein Großteil dieser Bauwerke und Einrichtungen zerstört. Doch noch immer sind Spuren des Bombenkrieges und des Luftschutzes in Berlin zu finden. Holger Happel gibt einen kritischen Überblick über die Entstehung und Nutzung der Luftschutzbauten, schildert den bis heute schwierigen Umgang mit diesem baulichen Erbe der NS-Zeit und stellt eine repräsentative Auswahl solcher Anlagen in Bild und Text vor.


    Schlossfreiheit

    Vor den Toren des Stadtschlosses (Buch)

    Dietmar und Ingmar Arnold
    be.bra Verlag
    ISBN 978-3-930863-33-4
    1. Auflage, Oktober 1998
    144 Seiten
    10,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Das Buch ist vergriffen, Restexemplare bei uns aber noch erhältlich.

    Zwischen Schlossbrücke und Schleusenbrücke existierte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Schlossfreiheit – ein Platz unmittelbar vor den Toren des königlichen Stadtschlosses in der historischen Mitte Berlins. Hier pulsierte fast dreihundert Jahre lang das rege Leben der Hauptstadt. Verschiedene Kaufleute ließen sich nieder, es gab vornehme Kaffeehäuser und die renommierte Buchhandlung Haude & Spener wurde hier begründet. Die Entscheidung des letzten deutschen Kaisers, Wilhelm II., seinem Großvater zum hundertjährigen Geburtstag an der Schlossfreiheit ein Denkmal zu setzen, veränderte den Ort grundlegend. Alle Gebäude der Straßenzeile wurden abgerissen. 1897 wurde das von Reinhold Begas entworfene Denkmal eingeweiht. Mit der spektakulären Sprengung des Stadtschlosses im Jahre 1950 und dem Abriss des Denkmals im gleichen Jahr schien die Geschichte der Schlossfreiheit endgültig besiegelt.


    Unterirdisch in die Freiheit

    Die Fluchttunnel von Berlin (Buch)

    Dietmar Arnold, Sven Felix Kellerhoff
    Edition Berliner Unterwelten im Ch. Links Verlag
    ISBN 978-3-86153-854-7
    2. Auflage, Oktober 2019
    528 Seiten, 453 S/W-Abbildungen
    20,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Seit das SED-Regime im August 1961 die Berliner Mauer errichtete, gab es immer wieder Versuche, mittels in den märkischen Sand gegrabener Tunnel die tödlichen Sperranlagen zu überwinden und die Freiheit zu erlangen. Der erste Tunnel wurden noch im Oktober 1961 gegraben, der letzte im April 1982. Bis heute sind 75 Fluchttunnelprojekte bekannt, darunter 19 erfolgreiche, durch die über 300 DDR-Bürger nach West-Berlin gelangten. Es gab spektakuläre Aktionen, Verrat und bitteres Scheitern im Hinterhalt der DDR-Staatssicherheit. Schon bald entwickelte sich ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Tunnelgräbern und Stasi-Mitarbeitern, unter zunehmend erschwerten Bedingungen für die Fluchtwilligen und Fluchthelfer. Die beiden Autoren, exzellente Kenner der Berliner Stadtgeschichte, haben mit diesem Buch die erste gründlich recherchierte Gesamtdarstellung der Berliner Fluchttunnel vorgelegt. Für diese Ausgabe wurde sie aktualisiert und erweitert. Sie haben Zeitzeugen und Beteiligte befragt, die einschlägigen Akten der Stasi ausgewertet und sämtliche Tunnel dokumentiert, darunter bislang völlig unbekannte. Karten und viele Fotografien ergänzen das Buch, das sich einem der dramatischsten Kapitel in der Geschichte der deutschen Teilung widmet.


    Wege durch die Mauer

    Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West (Buch)

    Burkhart Veigel
    ISBN 978-3-96289-073-5
    5. Auflage, September 2019
    624 Seiten, 333 S/W-Abbildungen
    25,00 Euro

    Beim Bau der Mauer war Burkhart Veigel 23 Jahre alt, Medizin-Student an der Freien Universität Berlin, wissensdurstig und musikbegeistert. Dann wurde er zu einem der erfolgreichsten Fluchthelfer durch die Mauer in Berlin. Etwa 650 Menschen verhalf er zu einem Leben ohne Stasi-Spitzel und vorgegebene Denkschablonen. Mit Pässen brachte er täglich bis zu zehn Flüchtlinge in die Freiheit, trickste die Grenzkontrollen mit Doppelgängern aus, baute das Armaturenbrett eines Cadillac zum Versteck um, grub an einem Tunnel mit und setzte auch Alliierte bei seinen Fluchtaktionen ein. Die Spitzel und Häscher der Stasi bedrohten Burkhart Veigel immer wieder. Er entkam zwei Entführungsversuchen und besiegte die Stasi auf seine Weise: Mit humanitärer Hilfe für die eingesperrten Menschen in der DDR.
    Burkhart Veigel hat für dieses Buch etwa 100 Flüchtlinge, Fluchthelfer und andere Beteiligte interviewt. Außerdem hat er die Stasi-Akten einiger hochkarätiger Spitzel erforscht. Entstanden ist ein eindringliches, authentisches Werk, das die Geschichte der Fluchthilfe minutiös aufarbeitet, das aber auch die Methoden der Stasi und ihrer Spitzel aufzeigt. Ein klares und gleichzeitig leidenschaftlich geschriebenes Buch voller Motivation für ein tatkräftiges und couragiertes Leben.


    Tour 1

    Dunkle Welten (Broschüre zur Tour 1)

    7. Auflage, März 2020
    46 Seiten, viele Farb- und S/W-Abbildungen
    5,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
    Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.


    Tour 2

    Vom Flakturm zum Trümmerberg (Broschüre zur Tour 2)

    3. Auflage, August 2021
    46 Seiten, viele Farb- und S/W-Abbildungen
    5,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    Im September 1940 wurde auf persönlichen Befehl Hitlers mit der Planung von Flaktürmen begonnen, die – mit schweren Flakgeschützen bewaffnet – den Berliner Innenstadtbereich gegen Bombenangriffe schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 entstanden in Berlin drei Flakturmpaare, eins davon im Volkspark Humboldthain. Die Bunker hoben sich mit Abmessungen von etwa 70 mal 70 Metern Seitenlänge und einer Höhe von rund 40 Metern monströs von ihrer Umgebung ab. Unter den meterdicken Stahlbetondecken fanden tausende Zivilisten bei den Bombenangriffen Schutz. In der Nachkriegszeit wurden die Flaktürme von den Alliierten gesprengt. Die Nordseite des Geschützturms im Humboldthain blieb nur deswegen erhalten, weil die nahegelegenen Gleisanlagen der Eisenbahn nicht durch die Sprengung beschädigt werden durften. Bis 1950 wurden im Humboldthain etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Schutt abgekippt. Es entstanden zwei Trümmerberge, die Bunkerruinen wurden dadurch weitgehend übererdet.
    Die Broschüre beschreibt die Geschichte dieser Bauwerke vom Beginn des Zweiten Weltkrieges bis in die heutigen Tage.


    Tour 3

    Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg (Broschüre zur Tour 3)

    5. Auflage, März 2020
    46 Seiten, viele Farb- und S/W-Abbildungen
    5,00 Euro (zzgl. Versandkosten)

    In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt im Kalten Krieg wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und neue Schutzanlagen errichtet. Teilweise als »Mehrzweckanlagen« bezeichnet, benutzen wir diese heute als Parkgaragen, U-Bahnhöfe oder Lagerräume. Detaillierte beschrieben werden die Zivilschutzanlage Blochplatz, einen 1981 bis 1983 reaktivierten Schutzbau aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Im »Ernstfall« sollten hier 1.318 Personen für zehn, maximal 48 Stunden, Schutz finden.
    Des Weiteren bietet die Broschüre einen Einblick in die Funktionsweise eines »modernen Atomschutzbunkers«. Die 1977 errichtete und seit 2010 denkmalgeschützte Mehrzweckanlage im U-Bahnhof Pankstraße hätte 3.339 Menschen Schutz für mehrere Wochen bieten sollen. Sie ist damit die viertgrößte Zivilschutzanlage Berlins, die immer noch voll ausgestattet ist und sogar über ein unterirdisches Wasserwerk verfügt, um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Riesige Stahlbetontore hätten die Anlage hermetisch abgeriegelt, ein 465-PS-Diesel-Notstromaggregat die unabhängige Stromversorgung übernommen. Vor allem die Schlafräume mit den eng aneinandergestellten Vierstockbetten lassen das Schicksal der Überlebenden eines Atomkriegs erahnen.

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