Die Nordsüd-S-Bahn

    Berlins erste Eisenbahn im Untergrund

    Sonderausstellung

    Das Berliner S-Bahn-Museum zeigt in Kooperation mit dem Berliner Unterwelten e.V. die Ausstellung zur Nordsüd-S-Bahn an einem ungewöhnlichen Ausstellungsort: Eine unterirdische Toilettenanlage aus den 1930er Jahren nahe dem Bahnhof Gesundbrunnen, die der Berliner Unterwelten e.V. zu dem Ausstellungsort »Ausstellung im Untergrund« umfunktioniert hat.

    1934 bis 1939 entstand die Nordsüd-S-Bahn. Berlins einzige unterirdische S-Bahnstrecke verbindet seither die Vorortstrecken aus dem Norden und dem Süden der Metropole und verknüpfte sie am Bahnhof Friedrichstraße mit der Stadtbahn. Zusammen mit der Ringbahn ergab dies ein nahezu ideales Netz zur Erschließung von Stadt und Region.

    Das Berliner S-Bahn-Museum zeichnet in einer Ausstellung die Baugeschichte dieser wichtigen Berliner S-Bahnverbindung nach. Zugleich wird ein Licht auf die spätere Geschichte der S-Bahn »im Untergrund« geworfen. Im Krieg als Schutzraum genutzt, wurde die Strecke in den letzten Kriegstagen durch Sprengung des Tunnels unter dem Landwehrkanal überflutet. In den Jahrzehnten der Berliner Mauer fuhren die West-Berliner S-Bahnzüge ohne Halt durch die geisterhaft verdunkelten und streng bewachten Stationen unter dem damaligen Ost-Berlin. Erst nach 1989 konnte die Strecke die ihr zugedachte Funktion zur Erschließung der Berliner Innenstadt wieder übernehmen.

    Und Neues ist geplant: Eine zweite Nordsüd-S-Bahn, unter den Arbeitsnamen »S21« oder »City-S-Bahn« bekannt, soll den Hauptbahnhof mit der Ringbahn und an den Stationen Potsdamer Platz und Gleisdreieck mit dem bestehenden S- und U-Bahnnetz verknüpfen. Auch über diese Planung einschließlich der aktuellen Entwicklungen informiert die Ausstellung.

    Ergänzt werden die Tafeln durch Sammlungsstücke des S-Bahn-Museums und des Berliner Unterwelten e.V. sowie filmischen Beiträgen.

    Öffnungszeiten 2026:

    jeweils letzter Samstag im Monat:
    25. April | 30. Mai | 27. Juni | 29. August | 26. September

    jeweils 11 – 17 Uhr

    Sonderöffnungszeiten 2026:

    29. August: »Lange Nacht der Museen«, 18 – 2 Uhr 
    (Besuch nur mit Lange-Nacht-Ticket möglich)

    Eintritt:

    3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

    Ausstellungsort:

    »Ausstellung im Untergrund« unter der Kreuzung Badstraße / Behmstraße, 13357 Berlin.
    Den Zugang finden Sie auf der Verkehrsinsel in der Straßenmitte der Behmstraße (zwischen Targo-Bank und Curry-Baude).
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